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Industrialisierung Arbeitslosigkeit Verstädterung Herausbildung einer Arbeiterschicht, dem sogenannten Proletariat Ständegesellschaft und Großfamilie werden unwichtiger. Darwins Evolutionstheorie
Realismus als Begriff beschreibt das Verhältnis des Menschen zum realen Leben, als Philosophie oder Kunstauffassung ein immer wiederkehrendes und im 20. Jahrhundert heftig umstrittenes Phänomen, hier als Bezeichnung für eine Epoche bzw. einen Zeitabschnitt in der Kunstgeschichte.
war auch eine Möglichkeit, Kritik zu verpacken und die negativen Seiten des Lebens, wie Elend, Tod oder Krankheit, darzustellen.
Humor, der sich auch in Ironie und Satire äußerte, sollte eine Distanz zur Wirklichkeit geschaffen werden
eher als distanzierte Beobachter und Beobachterinnen, die nur selten Stellung bezogen und ihre Ansichten und Meinungen außen vor ließen
mit seiner Wirklichkeitsnähe ging es nicht darum, Missstände anzuklagen,
wie die Inhalte nüchtern und sachlich sein sollten, so ist auch die Sprache des Realismus klar und schlicht
Gut zu wissen Gerade das Merkmal der Verschönerung ist eigentlich ein Widerspruch zu dem nach Objektivität und Wirklichkeitsnähe strebenden Realismus, war aber vor allem in Deutschland sehr verbreitet. Deshalb spricht man hier vom "poetischen Realismus".
der bürgerliche Mensch als Einzelner im Mittelpunkt und seine Beziehung zu seiner Umgebung
Deutscher Bund aus Einzelstaaten, keine Demokratie, gescheiterte Märzrevolution, kein Zusammengehörigkeitsgefühl, Industrialisierung, Verstädterung, Arbeiterklasse, Schulpflicht, Hinterfragen von Religion und Ständegesellschaft
dass dass Realistische durchaus schon in anderen Literaturen anzutreffen ist, wie etwa in Euripides‘ Tragödien, Aristophanes Komödien oder in Novellen und Schwänken des Mittelalters und der Renaissance sowie im Schelmenroman des Barock oder in den Dramen Shakespeares, wobei als literarische Epoche mit dem Begriff vor allem die europäische literarische Landschaft im 19. Jahrhundert bezeichnet wird.
ine Aufsatzsammlung von Jules Champfleury, einem französischen Schriftsteller, die den Titel Le réalisme trug und 1857 erschien.
vor allem um eine objektive Darstellung des bürgerlichen Menschen bemüht und dessen Auseinandersetzungen mit seiner Umwelt, was die Eingrenzung erleichtert.
nämlich um die wirklichkeitsgetreue Darstellung einer Sache, was letzten Endes das wesentliche Merkmal der Epoche ist.
Sprachgebrauch meint realistisch, dass eine Sache wirklichkeitsnah, wirklichkeitsgetreu und lebensecht gezeigt oder eben eingeschätzt wird
sich vom lateinischen Nomen res ab, welches sich mit Ding oder auch Sache übersetzen lässt, wobei realis in etwa sachlich bedeutet.
was zeitlich durch die gescheiterte Märzrevolution von 1848 begründet ist – natürlich auch den Vormärz und den Biedermeier ab.
eine europäische Literaturepoche inmitten des 19. Jahrhunderts bezeichnet